Fünf Freunde vom team-naunheim in Frankreichs Grand Est Region unterwegs

Am Christi Himmelfahrtswochenende verabredeten sich einige team-naunheimer zur Teilnahme an einem einsteiger freundlichen UTMB World Series Lauf. Das stark besuchte Event zeigt mit grob geschätzt 6500 Läuferinnen und Läufern und seinem stetigen Wachstum die Beliebtheit in der Szene. Die direkte Nähe zu uns, die Streckenführung durch ein Mittelgebirge mit einem Streckenprofil, das anspruchsvoll und mit vielen Sehenswürdigkeiten ausgestattet ist, versprachen ein tolles Traillauf Wochenende.

Schon in der Vorbereitung hatte man sich zu gemeinsamen Trainingseinheiten und den langen Läufen organisiert, z.B. konnte man seinen Leistungsstand auf dem legendären “GoldenSegmentGermany” einem Strava-Segment am gr.Feldberg in der Gruppe testen.
Einige haben auch gezieltes Krafttraining, plyometrische Einheiten oder lange Taperingphasen ins Training integriert. Es sollen sogar Läufer den Schneebesen geschwungen haben und die Gelherstellung für sich entdeckt haben. Das Energy Gel Rezept mit “Rippchen mit Kraut” (oder in der Elsässer Variante “Choucroute garnie”) – Geschmack ist aber wohl noch in Versuchsphase.



Das Rennwochenende selbst hätte besser nicht sein können es starteten die 100 Meilen (ca. 900 StarterInnen) und die 100 Kilometer (ca. 1500 StarterInnen) Läufe am Freitag bei milden Temperaturen und bewölktem Himmel, gefolgt von den beiden 20K Kategorien (29k, ca. 1500 StarterInnen und 18k ca. 900 StarterInnen) und einem Nachwuchsrennen (10k, ca. 100 StarterInnen) am Samstag und endete mit dem Lauf in der 50K Kategorie (ca. 2000 StarterInnen) am Sonntag bei heiterem Sonnenschein.

Die team-naunheimer gingen in der 100K und 50K Kategorie auf die Strecke. Die Starts waren in mehrere Startgruppen mit 15 minütigem Abstand unterteilt um dem Stlä (Abk. Stehende Läufer) besser begegnen zu können. Den Anfang machte Tobi in Welle 2 des 100 Kilometer-Rennens. Hier konnte er bis Kilometer 60 viele Läufer einsammeln, doch sein Ansatz, auf rein flüssige Verpflegung zu setzen, zahlte der Magen nach der Hälfte des Rennens mit Krämpfen zurück, so dass immer weniger Energie im Läufersystem ankam. Die Beine taten jedoch den Dienst und so gelang es ihm, das selbst gesetzte Ziel, etwa in 14 Stunden und mit Tageslicht anzukommen, zu halten.

Am Sonntag hatten sich vier Athleten einen Startplatz gebucht. Die Voraussetzungen hätten nicht besser sein können, zugegeben die volle Strecke ist Fluch und Segen zugleich. An manchen bergauf Passagen muss man sich zwar einreihen, jedoch überpacet man den Anstieg so auch nicht. Die selbstgesteckten Ziele wurden von allen weit übertroffen, lediglich David hatte sich von Tobi anstecken lassen und konnte seinen Energiehaushalt nicht regulieren.

Hier die gesammelten Erfolge:

– Tobias Rink – 108,83 km – 4204+ Hm – 14:06:07 h –
– Eike Schiek – 48,31 km – 1613+ Hms – 05:42:32 h –
– Matthias Klug – 48,31 km – 1613+ Hms – 06:00:34 h –
– Jens Wolfram – 48,31 km – 1613+ Hms – 06:07:38 h –
– David Hartmann – 48,31 km – 1613+ Hms – 07:39:10 h –

Ein besonderer Dank geht auch wieder an die Begleitpersonen, die das Erlebnis für die Läufer stressfreier und schöner gemacht haben.

Bericht: Matthias Klug, Bilder: Sportograf, Mira Wolfram, Matthias Klug

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