Zwei team-naunheim-Senioren finishen in Ingolstadt einen Mitteldistanz-Triathlon (1,9 + 86 + 20)

Nach 2023 – von damals noch mit guten Erinnerungen ausgestattet – machten sich Frank Drews und Trainingspartner Thomas Henopp auf den Weg nach Bayern, konkret nach Ingolstadt in Oberbayern.
Der dort angebotene „Audi Triathlon powered by Büchl“ ist deshalb so ansprechend, weil er eine familiäre Atmosphäre bietet und alle Triathlon-Disziplinen gute Rahmenbedingungen vorfinden. Auch die Altstadt hat Ihren Reiz und kulinarisch hat man vor und nach dem Wettbewerb viele Optionen.
Eine große Wechselzone wurde am See aufgebaut und die Veranstalter liefern dort und über die gesamte Region hinaus einen professionellen Wettbewerb. Obwohl die Preisgestaltung deutlich unter dem der „Markennamen“ liegt, wird hier ein Triathlon ausgerichtet, der mit den großen Formaten mithalten kann.
Zum Vergleich: Die Mitteldistanz (2026) beginnt hier bei 245 €, während man beim 70.3 Ironman bei mindestens 350 € startet.
Der Schwimmstart um 8 Uhr für die Mitteldistanz erfolgte in 5 Wellen á 200 Starter*innen – der naturnahe Baggersee von Ingolstadt ist gut gelegen und bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten. Hier geht man gerne ins Wasser.

Auf der knapp 90 Kilometer langen Radstrecke (2 Runden) musste in diesem Jahr ein erheblicher Westwind bewältigt werden. Stadt auswärts hatte man das Gefühl, das man fast zum stehen kommt, obwohl die Oberschenken kurz vorm Platzen sind.
Aber für den Wind gilt dasselbe wie für den Berg – beide sind gerecht und am Ende müssen alle Teilnehmer*innen da durch.

Das Wetter war – bis auf den Wind beim Radfahren – ansonsten erste Sahne.
Wer wenig Lust auf „frieren“ oder „gegrillt werden“ hat, war am 14.06. genau richtig in Ingolstadt
Das abschließende Laufen an der Donau ist kurzweilig und zahlreiche Fans säumten die Strecke – der Zielbereich liegt im malerischen Kenzlepark, da wo man normalerweise die Seele baumeln lässt.
Die beiden „Senioren“ aus dem Naunheimer Drachenverein haben sich in Ihren Altersklassen gut geschlagen und im jeweiligen Mittelfeld festgesetzt.
Definiertes Ziel – nach überschaubaren Trainingsmonaten – war SUB 6, also im Ziel ankommen, bevor 6 Stunden vergangen sind – und das hat geklappt. Frank Drews finisht mit 5:53 als 18. seiner Altersklasse M60 und Thomas Henopp schafft es mit 5:54 auf Platz 4 der Altersklasse M65 … man nennt das wohl „Holzmedaille“, auf Bronze fehlten nur 4 Minuten.
Nebenbei bemerkt: Profis, wie der diesjährig Gewinner Finn Große-Freese brauchen für die Distanz nur 3 Stunden 32 Minuten.

FAZIT: Nach 2023 hat sich die Reise auch 2026 gelohnt, insbesondere weil am Abend noch das kulinarisch Highlight „geschmortes Schäufele mit Knödeln“ im „das Mo“ auf der To-Do-Liste stand und die deutsche Nationalmannschaft auch noch einen grandiosen Sieg über Curacao abgeliefert hat.


