Beitrag vom 20. Juli 2016 zum Thema Allgemein, Triathlon

ITU World Triathlon Hamburg

Triathleten des „team-naunheim.de“ beim ITU World Triathlon Hamburg

Die Triathlon-Abteilung des team-naunheim SPORT e.V. war mit 10 Athleten beim Hamburg Wasser World Triathlon in der Olympischen- und in der Sprint-Distanz vertreten. Das ganze Wochenende stand die Hansestadt im Zeichen des Triathlons. Denn der ITU World Triathlon Hamburg ist die größte Triathlon-Veranstaltung weltweit und fand in diesem Jahr zum 15. Mal statt. Über 10000 Jedermann-Athleten schwammen, radelten und liefen zwei Tage lang um die Wette. Highlight war die Mixed Team Staffel WM am Sonntag Nachmittag. Rund 240000 Zuschauer und Fans säumten die Strecke um den Sportlerinnen und Sportlern zuzujubeln. Der Streckenverlauf ist einzigartig: Schwimmen in der Binnenalster, Laufen am Ufer von Binnen- und Außenalster und die Radstrecke führt die Teilnehmer entlang der Elbe und über die Reeperbahn.
Holger Schmitt, Janine Ritter, Karsten Gürsch, Dirk Enenkel, Markus Simon und Carolin Schmidt traten in der Olympischen-, Frank Huttel, Oliver Arlt, Su Kienzle und Sandra Kahl in der Sprint-Distanz an.
Unsere Teilnehmer kamen alle gut durch die Rennen. Lediglich Holger Schmitt musste nach einem Rad-Defekt die letzten zwei Radkilometer Barfuß, sein Rad schiebend, zurücklegen. Dies hinderte ihn aber nicht daran, das Rennen zu finishen. Chapeau !

Die Ergebnisse finden ihr unten im Bild.

 

Beitrag vom 19. Juli 2016 zum Thema Allgemein, Laufen

Biedenköpper Stadtlauf

Beim Biedenköpper Stadtlauf versuchten sechs LäuferInnen des Teams ihr Punktekonto für den Mittelhessencup aufzuhübschen. Die nicht ganz einfache  Rundstrecke um den historischen Marktplatz der Hinterlandmetropole war zehn mal zu durchlaufen.

Biedenköpper Stadtlauf
AK-Platz Zeit Gesamtplatz
1 W30 Ann-Christin Weis 00:48:55,80 11
6 Sandy Gröger 00:57:58,40 29
3 W45 Anette Hecker 00:48:14,90 9
7 M50 Matthias Schulz 00:44:12,90 35
11 Jürgen Schnorr 00:46:54,60 54
9 M55 Gerhard Bartoschek 00:46:56,70 51

Beitrag vom 18. Juli 2016 zum Thema Allgemein, Triathlon

MÖWathlon

v.l. Klaus Eckhardt, Rebecca Friedrich, Julian Schepp

Klaus Eckhardt berichtet

Mörfelden-Walldorf

Der MöWathlon-Triathlon kann sich vor Bewerbern kaum retten und hat eine neue Rekordbeteiligung erreicht: Rund 600 Teilnehmer sprangen am Sonntag (17.07.) beim „MöWathlon“ in den Walldorfer Badesee.

In drei Startergruppen à 200 Starter gingen die Teilnehmer im Abstand von zehn Minuten an den Start. Los geht es mit 500 Metern Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und einem abschließenden 5-Kilometer-Lauf.

Einer der großen Favoriten war Pascal Ramali, der nur 54:30,4 Minuten für den Gesamtsieg brauchte. Der 30-jährige Profi startete in seinem Wohnort und sorgte damit für Triathlon-Prominenz beim MöWathlon. Denn Ramali, früher Zweiter der Europameisterschaft und 21-facher deutscher Meister im Inline-Skating, zählt nach seinem Einstieg in den Triathlon vor zwei Jahren zu den aufstrebenden Newcomern der Trendsportart. Ramali verwies damit den ebenfalls starken Michael Böhler vom MTV Kronberg Triathlon (58:24,5) und Serhad Gündogan vom TuS Griesheim (58:48,3) auf die Pätze 2. und 3. Bei den Frauen siegte Nicole Best (1:03:03,4), vor Ines Göring vom Aloha Racing (1:05:34,9) und Tina Lucas (1:06:36,6).

Vom Team-Naunheim mit dabei: Rebecca Friedrich , Julian Schepp und Klaus Eckhardt.

Julian Schepp erneut in starker Form: Nach einem packenden Rennen in der stark besetzten Altersklasse belegte er mit einer Zeit von 1:01:24,1 h den 1. Platz der Altersklasse und einen ausgezeichneten 11. Gesamtplatz.

Ebenfalls gut in Form zeigte sich Klaus Eckhardt, der den MöWathlon nutzte, um sich auf den bevorstehenden Frankfurt City Triathlon vorzubereiten. Mit einer Zeit von 1:09:07,9 h belegte er den 3. Platz der Altersklasse M55 und einen ausgezeichneten 70. Gesamtplatz.

Eine beachtliche Leistung zeigte auch Rebecca Friedrich. Sie belegte einen hervorragenden 16. Platz der Altersklasse und finishte als gesamt 114. der Frauen.

Julian Schepp

Beitrag vom 13. Juli 2016 zum Thema Allgemein, Laufen

Rund um den Perfstausee

Unsere schnelle Aussenstelle beim Sparkassen Dillenburg Laufcup wieder erfolgreich.

Annette Schaub berichtet:
im Rahmen des Sparkassencups Dillenburg ging es gestern für die Läufer der Außenstelle an den schönen Perfstausee.

„Rund um den Perfstausee“ hieß die 5. Veranstaltung des Cups und je nach Lauf, mussten 2 bzw. 4 Runden von je 2,5 km absolviert werden.

Bei 25 Grad und Sonnenschein war das eine heiße Angelegenheit.
In jeder Runde musste ein kleiner Anstieg bewältigt werden, der von Runde zu Runde im länger zu werden schien.
Der Hitze sei Dank.

5 km
Daniela Boller AK W 45 2. Platz 24:47,6

10 km
Birgit Schulte AK W 45 1. Platz 48:50,9
Annette Schaub AK W 50 2. Platz 56:22,6
Thomas Rink AK M 50 4. Platz 48:58,8

Beitrag vom 11. Juli 2016 zum Thema Allgemein, Laufen

Forum Lauf – anders aber schön

Der diesjährige Forumlauf fiehl mit dem Tag, an dem auch der Sommer des Jahres 2016 statt fand, zusammen.
Es war nicht so heiß wie im Vorjahr; im Freien wehte eine leichte Brise und die zu durchlaufenden Gebäude, das Forum Parkhaus und der Shoppingpalast waren angenehm temperiert, also ordentliches Laufwetter und optimale Voraussetzungen für das üppige Rahmenprogramm (Springburg, Kletterparcours des DAV, Kinderschminken) für das das Center Management Sorge getragen hatte und das nicht nur von dem Läufernachwuchs fleißig in Anspruch genommen wurde.
Die Streckenführung des Forumlaufs fällt aus dem Rahmen – es gilt zwei Etagen des Parkhauses mit 10 Hm pro Runde zu durchlaufen, bevor es ins Aussengelände zwischen Forum und Rittalarena mit einem Abstecher in die untere Ladenzeile des Forums geht. Die Runde ist 2,5 km lang und wird beim 5 km Lauf zwei mal, beim 10 km Lauf und der Staffel vier mal durchlaufen. Ein Vorteil der Streckenführung ist, dass die Zuschauer nur wenige Meter zurücklegen müssen, um die Läufer an verschiedenen Orten an zu feuern und dass die Läufer pro Runde zwei mal die fulminante Sambagruppe aus Gießen und Friedberg und jedesmal den professionellen Laufmoderator Alexander Mehl von Radio FFH passieren dürfen. Man fühlt sich ständig beobachtet, der Adrenalinspiegel bleibt hoch, der Schweinehund hat keine Chance und die Zeiten sind entsprechend schnell.
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Trotz der Steigungen im Parkhaus und der vielen Kurven, ist auch die Laufstrecke schnell, so schnell, dass viele Teilnehmer persönliche Bestzeiten laufen konnten und nicht wenige den Verdacht äusserten, dass die Runden zu kurz vermessen worden seien. Hierzu sei angemerkt, dass kurz vor dem Start des ersten Laufs, die gut ausgewiesene Strecke nochmals mit dem Messrad nachgemessen worden war. Da in den Gebäuden kein GPS Empfang möglich ist, sind die auf den Laufuhren ausgewiesenen Strecken nicht zuverlässig .
163 Teilnehmer, davon 23 vom Team Naunheim plus 22 Staffeln liefen die 10 km und 77 Läufer (16 Team Naunheim) waren auf der 5 km Strecke unterwegs. Da zwischen dem Start des 5 km Laufs und dem Start des 10ers eine Stunde Zeit war, nahmen nicht wenige Läufer die Gelegenheit wahr, beide Strecken unter die Lauftreter zu nehmen.
Beim 10 km Lauf dominierte Felix Pinter vom VfL Marburg in 0:32:51,7, gefolgt von Moritz Weiß von der LAZ Gießen und dem Vorjahresersten David Schön vom Mitveranstalter Runners Point. Moritz und David hatten zuvor bereits den 5 km Lauf als Erster und Zweiter bestritten. Franziska Rachowski von der LAZ Gießen gewann sowohl den 5 er als auch den 10 km Lauf. Zweite wurde Maria Schmidt vor Susanne Heinbach (beide TSV Krofdorf Gleiberg). Insgesamt 29 LäuferInnen blieben unter der 40 min.-Marke. Vom Team Naunheim waren das Achim Baroth (1.M50), Werner Weber (1.M55), Matthias Ranft (2.M30) und Valentin Muela (4.M50). AK-Siege gab es auch für Silvia Sawellion (W50) und Helga Born (W65). AK- Zweite wurden Ann-Christin Weis (W30), Otto Jatsch (M65), der seinen gerontologischen Selbstversuch erfolgreich fortführte und über die 10 km eine pers. Bestzeit lief, und Bernd Bolzen (M70). Dritte in der W50 wurde Bettina Strunk. Markus Knetsch aus der Schwarzen Gruppe des Team WNZ konnte sich über einen Lauf in 0:50:41,8 freuen.
Über die 2-Runden-Distanz kam Michael Ranft hinter Moritz Weiß und David Schön auf den dritten Platz. Bei den Frauen mussten Sarah Haustein und Verene Repp im Forum Franziska Rachowski den Vortritt lassen. Altersklassensieger wurden Martina Kunze (W50) und Frank Carl (M40). Die 12.schnellste Zeit lief Mathias Müller (2.M30). Ebenfalls 2. AK-Plätze erkämpften sich Luis Carl (MJU14), Jens Schneider (M45), Karl Roth (M55) und Manfred Weber (M65). In der M45 kam Thomas Schmidt auf Rang 3, ebenso wie der M50-Läufer vom Team WNZ Dieter Dörr.
Die ersten drei Staffelplätze blieben im Umfeld des Teams. Team Naunheim 1 (Sarah, Verena, Frank C. und Michael) wurden Erste vor den „IronmanRegeneratoren“ (Jens Hu, Julian, Björn und Sven). Platz drei belegte im gemischten Paarlauf unser Joungster Luis mit Partnerin (je 2 Runden!) . Unter den insgesamt 22 Staffeln traten 4 Staffeln vom Team WNZ an, die beim Forumlauf erste Wettkampfluft schnuppern konnten.
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Last not least gab es einen Bambini- und einen Kinderlauf, bei denen es weder Gewinner noch Verlierer gab und alle mit Medaillien ausgezeichnet wurden.
Der Forumlauf wurde nicht von allen Teilnehmern als bierernster Wettkampf wahrgenommen. Viele Teilnehmer gingen entweder über beide Strecken oder über die 5 km plus Staffelstrecke. Maddin wollte gar einkaufen und hatte sich einen Einkaufswagen organisiert, der nach 10 km immer noch leer war, weil das Forum am Sonntag nur für die Läufer und nicht zum Shoppen geöffnet hatte. Ein veritabler Wolf schwitzte als Charityläufer in seinem Plüschkostüm. Er ging zwar nicht über die Volle Distanz, bot aber ein tolles Fotomotiv und war eine Attraktion für die Kinder.
In der moderaten Startgebühr von 6,-€ waren Gutscheine für ein Getränk nach Wahl, eine Rennwurst und ein Eis enthalten, so dass es den meisten Teilnehmern nicht schwer fiehl, noch eine Weile zum Klönen auf dem Gelände vor dem Forum zu verbringen.

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Beitrag vom 5. Juli 2016 zum Thema Allgemein, Triathlon

IronMan 2016 am 03. Juli – es war ein wirklich guter Tag zum Sport treiben

Bei der diesjährigen Ausgabe der Ironman Europameisterschaften 2016 in Frankfurt gingen 8 Triathleten vom team-naunheim an den Start und alle erreichten unversehrt und überglücklich den roten Teppich am Römerberg.

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Nach zahlreichen Stunden Sport am Stück und 226 absolvierten Gesamt-Kilometern ist das Glücksgefühl über das Erreichen der Ziellinie außergewöhnlich hoch – ein enorm emotionaler Moment, der alle Finisher überkommt, die den Römer hoch joggen durften.

Schwimmen vor dem Aufstehen mit „Rolling-Start“
Wenn sich Sonntagsfrüh um 5 Uhr noch geschätzte 90% der Bundesbürger im Bett befinden, wird am Langener Waldsee die „Early-Bird-Party“ geöffnet – fette Beats für die anreisenden Triathleten. Um 6:30 Uhr werden dann die Profis los geschickt und das Rennen damit eröffnet.
Für die Altersklassensportler hat man in diesem Jahr den „Rolling-Start“ eingeführt, der das Schwimmen erheblich entspannt.
Die etwa 2700 Altersklassen-Teilnehmer gehen in geringeren Zeitabständen ins Wasser – gemäß der angestrebten Schwimmzeit.
Das Procedere dauert etwas 20 Minuten und vermeidet unangenehmen Köperkontakt unter den Schwimmern – eine sinnvolle und gute Regeländerung.

Radausflug durch die Wetterau
Die schnelleren Radfahrer hatten Glück und waren bei Regenbeginn schon in der Wechselzone – der Großteil der Teilnehmer wurde allerdings noch ordentlich geduscht.
Beim Radfahren ist es besonders unangenehm, wenn man von oben und unten eingenässt wird und gleichzeitig auch noch Gegenwind aufkommt – das ist sehr vielen Teilnehmern passiert.
Wenn es dann noch auf den letzten 5 Kilometern zügig bergab geht (von Bad Vilbel bis Frankfurt), dann kommt noch eine gewisse Fahrtkühlung hinzu und die Begeisterung für die Langdistanz sinkt im Gleichklang mit der Körpertemeratur rapide ab.
Das ist dann einer dieser Momente, wo der Sportler denkt „Was mache ich hier überhaupt?“

Das Laufen am Main dann unter Top-Bedingungen
Wohl dem, der trockene Socken in seinem Wechselbeutel für´s Laufen hatte.
Aber auch ein Marathon mit nassen Socken ist möglich – sogar ohne Blasen oder rote Stellen an den Füssen zu bekommen.
Wer die vergangenen IM-Jahre in Frankfurt verfolgt hat, der weiss, dass es in Frankfurt auch richtig heiß sein kann … letztes Jahr deutlich über 30 Grand beim Marathon.
2016 waren die Sommer-Temperaturen für Marathonläufer jedenfalls super angenehm.

Support – das tut richtig gut
Einen großen Anteil am Erfolg haben die Unterstützer und Fans an der Strecke, denn der Athlet ist in der großen Menge aller Athleten doch ziemlich einsam – alleine in seinen Gedanken und alleine mit seinem Schmerz (ja, es tut hinten raus ein wenig weh).

Und sonst …
Die Veranstalter waren übrigens ebenfalls sehr zufrieden, denn in diesem Jahr sind rund 96% aller Teilnehmer auch im Ziel angekommen – in sehr heißen oder sehr kalten Jahren steigen die Ausfälle stark an – die 2016er Starter haben also Glück gehabt.

4 unserer 8 teilnehmenden Triathleten haben erstmals einen Ironman gefinisht – 3 davon sind erst relativ kurzfristig auf den Zug aufgesprungen (die jungen Wilden).
Wer schon Ausdauer hat und kann, braucht normalerweise Minimum 12 Monate Vorbereitung – „Junge Wilde“ schaffen das dann auch schon einmal mit 12 Wochen (verrückt).

Ergebnisse findet man auf der Veranstalterseite
http://www.ironman.com/de-de/triathlon/events/emea/ironman/frankfurt/ergebnisse.aspx#axzz4DW8w7d2M
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Hervorzuheben sind in diesem Jahr bestimmte Gesamt- und Einzelleitungen unserer Athleten.
Björn hat zum Beispiel eine erstklassige Radzeit abgeliefert – 180KM in 4:40 Stunden entspricht einem 38,51er Schnitt.
Nehmt einmal Euer Rennrad und fahrt in diesem Tempo nur flach nach Gießen, dann könnt Ihr ermessen, wie das ist – Björn ist das 4 Stunden 40 lang gefahren und hat dabei auch noch 1100 Höhenmeter absolviert … CHAPEAU.

Alex ist seinen Marathon noch in einer Zeit von 3:10 Std. gelaufen … also nachdem er ein wenig geschwommen und 180 KM Rad gefahren ist. Das ist ebenfalls eine super Leistung – wer schon einmal einen normalen Marathon gelaufen ist, kann das annähernd erahnen.
Der alte Mann (Klausi) konnte seine Zeit aus 2013 um einige Minuten verbessern und kam entspannt und lächelnd am Römer an … man munkelt, dass Ihm die Ausfahrten mit der 2016er-Trainingsgruppe sehr gut getan haben.
Jens und Ann-Christin (die letzten Zugaufspringer) haben mit 11:56 Std. und 12:29 Std. ebenfalls einen tollen Job gemacht.
Bleiben noch Julian (10:21:59), Sven (10:06:20) und Thomas (11:53:19), die ebenfalls mit dem Erreichten top zufrieden sind und sein können.

FAZIT: 100% glückliche 2016er-Ironman-Finisher im team-naunheim … mehr geht nicht.

Beitrag vom 2. Juli 2016 zum Thema Allgemein, Laufen

Die Aussicht auf 29 Viertausender war der Lohn

für Michaela Wolf beim Gornergrat Zermatt Marathon. Angefixt von Ralf Krause hat sich Michaela konsequent auf einen der schönsten Bergmarathons der Welt als Saisonziel vorbereitet und konnte sich auf dem Riffelberg nach 42, 196 km mit 1460 Hm stolz als 77. von 161 Finisherinnen und 16. der W 50 die Finishermedaille um den Hals hängen lassen.
Start war in St. Nikolaus auf 1116 m Höhe. Nach 21 km und 500 Hm war der Zielort des Halbmarathon Zermatt auf 1616 m erreicht. Immer das Matterhorn im Blick folgte ein steiler Anstieg zur Riffelalp, wo sich die Läufer auf einer kurzen, ebenen Strecke etwas erholen konnten, bevor ein weiterer steiler Anstieg zum Ziel des Marathons auf dem Riffelberg folgte.
Wem der Marathon nicht genügte konnte einen nur 3,4 km längeren Ultra laufen, der auf der kurzen Strecke weitere 515 Hm auf Klettersteigen bot, der aber nur von wenigen Teilnehmern aus Respekt vor der Wegstrecke in Angriff genommen wurde.
René Wolf begnügte sich mit der Halbmarathondistanz. Er erreichte Rang 8 der M 50 (68. von gesamt 425 Finishern).
Ralf Krause lief die zweite Hälfte der Mixed Marathonstaffel mit Daniela Daus von unseren Freunden vom LT Wetzlar. Sie belegten den 12. Platz in 4:32:45.

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Beitrag vom 2. Juli 2016 zum Thema Allgemein, Laufen

Ausnahmen bestätigen die Regel


„Beim Nachtmarathon in Marburg ist es immer heiß und Bestzeiten werden hier nicht gelaufen.“ Das ist die Regel. Die Ausnahme von der Regel war beim 19. Marburger Nachtmarathon, der traditionell am ersten Freitag im Juli stattfand. Bei angenehmen 23 °C, gut 15 Grad kälter als im Vorjahr, ließ es sich gut laufen und zahlreiche persönliche Bestzeiten konnten auf der flachen Strcke entlang der Lahn erzielt werden. So machte es den Läufern auch nicht zu schaffen, dass der ausrichtende Ultrasport Club die sonst überlebenswichtigen Schwammstationen wegen mikrobieller Belastung des Marburger Trinkwassers canceln musste.
Blieben bei der letztjährigen Hitzeschlacht nur drei Halbmarathonies unter einer Zeit von 1:20 und benötigte der Sieger 1:13:52, finishten in diesem Jahr 13 Läufer unter 1:20 und der Spitzenmann Demeke Wosene von der LG Rüsselsheim kam in 1:10:14 um 0:3:38 schneller als der Vorjahressieger ins Ziel.
Auch bei den Frauen wurde die Siegerzeit vom Vorjahr um eine halbe Minute unterboten. Wenn jemand vor einem Jahr Sarah Haustein, die bei ihrem ersten HM, den sie hier in Marburg mit 1:50:35 gefinisht hatte, gesagt hätte, dass sie am gleichen Ort bereits ein Jahr später Siegerin in 1:28:25 würde, hätte sie sicherlich  mit dem Zeigefinger an die Stirn getipt. Sarah hat einen bemerkenswerten Lauf und nach ihrem 5 km Sturmlauf in Laubuseschbach vor fünf Tagen eindrucksvoll bewiesen, dass sie es auch auf den längeren Distanzen drauf hat. An dieser Stelle muss aber auch ihr Dauerhase und Zugvogel Michael Ranft erwähnt werden, der sie bei ihren letzten schnellen Läufen begleitet hat.
Constanze Friedrich kam mit ihrem 2. Platz in der W50 in 1:46:02 ebenfalls auf das Siegerpodest. Ergänzt wurde das FrauenpowerTeam noch durch Natalie Valentin als 6.der W40. In 5:09:39 holten sich unsere Damen  überlegen nach dem Vorjahrserfolg wieder den Teamsieg.
Von unseren Männern stellten sich Michael Ranft und Karsten Valentin in den Dienst ihrer Damen. Peter Bietz und Christoph Kaiser finishten ihrem JungfernHalbmarathon.
Dass in diesem Jahr die Teilnehmerschar des Team-Naunheim mit nur sieben LäuferInnen im Vergleich zum Vorjahr eher bescheiden war, mag damit zusammen hängen, dass die Witterungsbedingungen nicht verrückt genug waren. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel und im nächsten Jahr wird bei gewohnter Hitze auch die Teilnehmerzahl sicher wieder normal werden.

Nachtmara

Beitrag vom 1. Juli 2016 zum Thema Allgemein, Laufen

Juli News

Juli… Zu Gast bei den Triathleten !

Anfangen kann man im Juli  mit dem Ironman Frankfurt am 3. Juli… Nichts für Anfänger, aber als Zuschauer kann man Atmosphäre schnuppern und unsere Athleten anfeuern. Bei einem Wettkampf, der zwischen ca.8 und 15 Stunden dauert, freut man sich über bekannte Gesichter an der Strecke. Ich habe schon vieles ausprobiert, für die Sportler, die über diese Ausdauer verfügen, kann ich nur meinen Hut ziehen ! Ich wünsche allen viel Erfolg als Belohnung für das harte Training. (eu.ironman.com/de-de/triathlon/events/emea/ironman/frankfurt.aspx#axzz4CFAeXwwz)

Wer noch nicht Triathlon erprobt ist, es aber ausprobieren möchte, ist beim Nizzaman gut aufgehoben. Im Austragungsort Nenderoth geht es über 400m Schwimmen, 18 Km Radfahren und 3,5 Km Laufen. Dieser Spaß-Triathlon kann man auch in der Staffel absolvieren, so dass jeder unserer Sportler daran teilnehmen kann. Die letzten Jahre war eine größere Gruppe aus Naunheim dort anzutreffen und die Stimmung war großartig. Wer also am 30. Juli nichts vorhat, kann einen Ausflug dorthin planen. Der Sekt ist schon kalt gestellt. (www.skiclub-nizza.de/triathlon/triathlon.php5)

Reine Läufer kommen aber auch in diesem Monat auf ihre Kosten.

Beginnen kann man am 1. Juli mit dem Nachtmarathon in Marburg. Start für die komplette und halbe Strecke ist um 19.00 Uhr. Die Strecke führt von der Altstadt, an der Lahn entlang zum Stadion (für die volle Distanz, 2 Runden). Eine beliebte Freitagabend Veranstaltung, die meistens Garant für heiße Temperaturen ist. Im letzten Jahr zu heiß, die Chance auf Regen in diesem Jahr wohl höher…(www.ultra-marburg.de/nachtmarathon)

Am 3. Juli lädt die LG Asslar  Werdorf zum 25 jährigen Jubiläum ein. Angeboten wird eine Staffel im Stadion über 10 Kilometer. Kleine Mannschaften bilden, einige 400 Meter-Runden absolvieren, den Kuchen und die Stimmung genießen, Lauffreunde treffen… Ein gutes Programm für einen Sonntag Vormittag.

Der Forum Lauf am 10. Juli gehört nicht nur zum Mittelhessen Cup (www.mittelhessen-cup.de) Er wird auch von uns mit veranstaltet. In Kooperation mit dem Forum Wetzlar, RunnersPoint und das Team Naunheim  wird ein außergewöhnlicher Wettkampf angeboten. Sonntags, ohne Einkaufsdruck und Gegenverkehr durch die Einkaufspassage zu rennen, kann schon Grund genug sein, daran teilzunehmen. Verschieden Streckenlängen werden angeboten. Neben dem 10 Km- und dem 5 Km-Lauf, gibt es noch eine Staffel: 4 Läufer teilen sich die lange Strecke und feuern ihre Kameraden an. (www.team-naunheim.com/forum-lauf/)

Der 15. Stadtlauf in Biedenkopf am 16. Juli gehört ebenfalls zum Mittelhessen Cup und startet am Samstag Nachmittag. Es ist ein Rundenlauf durch die Innenstadt und garantiert Zuschauer und Stimmung. (www.stadtlauf-biedenkopf.de/start.html)

Ein Wort noch zum Schluss : Eine Laufausrüstung nimmt nicht viel Platz ein im Koffer. Den Urlaubsort laufend zu entdecken macht ihn oft spannender… Schönen Urlaub an alle, die im Juli eine Auszeit nehmen.

Weitere Events und Läufe im Juli sind auf unserer Homepage oder im Laufkalender zu finden. (www.team-naunheim.de/Termine)

Wir wünschen allen Läufern und Läuferinnen einen erfolgreichen Monat…